Gemeindebüro

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Michaelskirche

Die Michaelskirche steht zentral am Neuen Markt und bildet dort den markanten Abschluss der Bahnhofstraße. Wie die meisten Kirchen ist sie nach Osten ausgerichtet - hin zur aufgehenden Sonne, Symbol für das aufgehende Licht der Welt in Jesus Christus.
 
 Quelle: Foto: Peter Schmelzle

Quelle: Foto: Peter Schmelzle

 

Als schlichte Hallenkirche wurde sie von 1835 bis 1841 aus heimischem Sandstein erbaut – als Ersatz für ein kleineres Gotteshaus aus dem Jahr 1426. Aus der reformierten Tradition heraus besaß die Michaelskirche bei ihrer Erbauung keinerlei Schmuck. So wurde auch um die Aufstellung des Altarkreuzes noch in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Gemeinde gestritten.

Quelle: A. Plagge

Heute prägen ausgewählte Schmuckelemente das Innere der Kirche.
Der Altar als Mittelpunkt des Chorraums wurde 1953 aus heimischem Sandstein geschaffen.
Das große Fenster aus Buntglas, das über dem Altar thront, wurde 1956 von dem Heidelberger Künstler Will Sohl gestaltet.
Die Eberbacher Künstlerin Ulrike Nelles schuf 1997 neue Liedtafeln und eine Glas-Bibel.
Die Weißenborn-Orgel wurde 1967 erbaut und 2013 durch Orgelbau Lenter komplett renoviert.

Sie sind herzlich eingeladen, mit uns einen Gottesdienst in der Michaelskirche zu feiern oder sich einfach mal selbst in der Michaelskirche umzusehen - und den Kirchenraum vielleicht auch als Kraftquelle wieder oder ganz neu für sich zu entdecken. Im Rahmen der "Offenen Michaelskirche" ist die Michaelskirche vom 1. Mai bis zum 3. Sonntag im Oktober täglichfür interessierte Besucher geöffnet. In diesen Zeiten finden Sie für Ihre Fragen in den ehrenamtlichen Mitarbeitern auch immer einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort.
Sie möchten die Michaelskirche gerne mal mit Ihrer Gruppe besichtigen? Bitte kontaktieren Sie das Gemeindebüro.

Übrigens: Ein spezieller Plattformlift und eine Türautomatik machen es möglich: der Zugang zur Michaelskirche ist barrierefrei.

 

Für Faktensammler:
Kleine Chronik zur Michaelskirche

1305 wird beim Bistum Würzburg erstmals eine Kapelle am Standort der jetzigen Michaelskirche erwähnt

1426 Erste Michaelskirche: Michaeliskapelle

1453 Im Synodalregister erscheint eine Pfarrkirche mit Frühmessnerei

1634 Kaiserliche Truppen plündern und verwüsten die Kirche

1688 Französische Truppen brechen die Türen auf, nehmen alles Tragbare mit und entfernen sogar das Fensterblei

1802 ist das Kirchengebäude in einem sehr bedenklichen Zustand

1821 Entschluss zur Neuplanung

1824 Hochwasser macht die Kirche völlig unbrauchbar

1841 Einweihung der heutigen Michaelskirche

1951 Die heutigen Glocken kommen auf den Turm

1953 Innenrenovierung, neuer Altar und Taufstein

1967 Weißenborn-Orgel

1973 Heizung - Plattenboden Taufaltar - Kreuz im Altarraum - Altarleuchter

1988-1990 Außenrenovierung

1997 Innenrenovierung

2010 Plattformlift und barrierefreie Umgestaltung des Eingangsbereiches

2013 umfassende Renovierung der Orgel durch den Orgelbauer Lenter

2016 Jubiläumsfest "175 Jahre Michaelskirche"